11 Dinge die du jeden Tag tun solltest….

11 Dinge die du jeden Tag tun solltestWie kann ich erfolgreicher werden? Wie kann ich ein produktiveres und positiveres Leben leben? Diese Fragen durchlaufen täglich meinen Geist. Jeder Tag hat nur 24 Stunden und diese Zeit ist zumeist gefüllt mit Aufgaben und Pflichten, denen wir mal mehr, mal weniger erfolgreich ausweichen können.

Trotzdem schaffen es immer wieder Menschen, mit der selben Zeit, die auch du zur Verfügung hast Unglaubliches zu erreichen.

“When you grow up you tend to get told the world is the way it is and 
you’re life is just to live your life inside the world. Try not to bash into 
the walls too much. Try to have a nice family, have fun, save a little money.

That’s a very limited life. Life can be much broader once you discover one simple fact: Everything around you that you call life was made up by people that were no smarter than you and you can change it, you can influence it, you can build your own things that 
other people can use.

Once you learn that, you’ll never be the same again.”
- Steve Jobs

Glücklich und erfolgreich durch die Macht der Gewohnheit.

Wir alle haben die gleiche Menge an Zeit zur Verfügung, wie wir sie allerdings nutzen, macht den großen Unterschied.
Jeden Tag vergeuden wir Zeit mit sinnlosen Beschäftigungen.

Aus Interesse hab ich mal recherchiert wie viel Zeit der Durchschnitts-Deutsche fern sieht und war geschockt. 5 Stunden pro Tag war der Durchschnitt. Die Meisten kommen von der Arbeit um ca. 17 Uhr nach Hause und schalten den Fernseher ein, um ihn bis ca. 22 Uhr laufen zu lassen. Jeden Tag und am Wochenende sogar noch etwas mehr. Dies sind die Menschen die sich beschweren keine Zeit zu haben.

Was würde passieren, wenn du jeden Tag eine halbe Stunde weniger fern siehst, sondern statt dessen eine Fremdsprache lernen würdest? Großzügig geschätzt braust du ca. ein Jahr, bist du diese Sprache vernünftig sprechen kannst. Dies währen 10 verschiedene Fremdsprachen in 10 Jahren (mindestens, denn du wirst, wenn du Sprachen lernst, immer besser im Sprachen lernen). Wenn du die “Großen”(groß, wegen der Verbreitung) Sprachen lernst, wie Englisch, Spanisch, Mandarin, Arabisch, Russisch, dann kannst du dich in 10 Jahren mit den meisten Menschen auf diesem Planeten unterhalten. Eine halbe Stunde pro Tag.

Gewohnheiten machen den Unterschied:

Das obere Beispiel zeigt deutlich, dass es weniger die pro Tag investierte Zeit ist, die den Unterschied macht, sondern die Regelmässigkeit. Der einzige Aufwand ist es, diese Gewohnheit zu etablieren, und dazu genügen bereits ein paar Minuten pro Tag.

Lernen ein Leben lang:

Diese Gewohnheiten sind dazu gedacht, um dich durch den Rest deines Lebens zu begleiten. Wenn du eine Anleitung ala “Erfolgreich in einem Monat” erwartet hast, dann bist du hier leider falsch. Aber ähnlich wie bei dem Beispiel mit der Fremdsprache, sind die Ergebnisse und Erfolge langfristig gesehen, enorm. Mit der notwendigen Disziplin, wirst du schon nach einiger Zeit deinen Mitmenschen um Lichtjahre voraus sein.

Die Liebe zum Prozess:

Der Amateur liebt das Ergebnis, der Meister den Prozess. Es liegt eine ungemeine Freude darin, sich jeden Tag auf einem Gebiet weiter zu entwickeln. Auch wenn du dich natürlich über Etappenziele freuen solltest, deine Befriedigung kommt von der Beschäftigung. In dem Moment wo du dies geschafft hast, gehören Motivationsprobleme der Vergangenheit an. Auch wenn eine Zeit lang mal nichts vorwärts geht und du auf einem Plateau gefangen bist, wird dich der Spaß am Machen antreiben. Apropos Plateau…

Plateaus und Lernkurven:

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Abbildung1

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Abbildung2

Wenn es darum geht, neue Fähigkeiten zu erlernen, ist deine Entwicklung nie linear (Abbildung1). Unser Geist braucht einige Zeit um Neues im Gehirn zu fixieren, und dies führt zu einer Linie die eher an eine Buckelpiste erinnert (Abbildung2).

Was dabei deutlich auffällt ist, dass nach jedem Fortschritt, die Linie leicht abfällt und dann in einer nahezu flachen Linie zu münden. Dies ist das sogenannte Plateau, ein Zeitabschnitt an dem kein Fortschritt mehr zu verzeichnen ist. Es ist wichtig, diese Kurve zu kennen, denn sie zeigt Eines ganz deutlich, dass diese Plateaus nämlich ganz normal sind. Und nicht nur das, sie sind ein sicheres Indiz dafür, dass du auf dem richtigen Weg bist.

Anstelle aufzuhören, freu dich über das Plateau und mach weiter. Du bist auf dem richtigen Weg. Ein gutes Buch zu diesem Thema ist “Der längere Atem” von George Leonard (Link).

Die Gewohnheiten:

Dies sind die Gewohnheiten die ich dir rate, täglich durchzuführen. Die Reihenfolge ist zufällig.

“Wir kreieren erst unsere Gewohnheiten und dann kreieren unsere Gewohnheiten uns.” – John Dryden

1) Fitness und Gymnastik:

Das Fitness und Gymnastik Vorteile bringen, ist eigentlich selbstverständlich. In schon recht kurzer Zeit, werden sich jede Menge positiver Ergebnisse einstellen. Du wirst stärker, fitter, beweglicher, deine Wampe schrumpft und du wirst dich energiegeladener und frischer fühlen. Dein Immunsystem wird trainiert und du wirst weniger oft krank.

Aber auch langfristig gesehen, zeigen sich deutliche Vorteile. Deine Lebenspanne wird sich erweitern, du bleibst länger “jung und frisch” und schaust wesentlich länger gut aus.

Aber jeden Tag trainieren? Ja ! Du musst ja nicht jeden Tag 100% geben. An einem Tag besteht dein Training vielleicht nur aus 30 Minuten Yoga, am anderen Tag aus einem 2,5 Stunden “Hardcore-Fitnessstudio-Ganzkörpertraining”. Wichtig ist die Gewohnheit und die Regelmäßigkeit.

Die Vorteile von Fitness und Gymnastik liegen damit wohl auf der Hand. Zur Not gibst es dazu noch Unmengen an wissenschaftlichen Studien, um die oben genannten Punkte zu unterstützen.
Zudem gibt es im Internet auch Unmengen an Resourcen ,um dir den Einstieg zu erleichtern und zur Not melde dich einfach im nächsten Fitnessstudio an.

2) Meditation:

Der Einfluss von Meditation ist gewaltig. Du MUSST meditieren. Was sind die zwei Dinge die dich im Leben, sowohl spirituell als auch allgemein auflaufen lassen? Angst und Ego ! Zwei Dinge, bei denen Meditation massgeblich helfen kann.

Der Grund warum so viele Menschen Probleme mit dem meditieren haben und nach kurzer Zeit damit schon wieder aufhören, ist weil die Lernkurve ziemlich lang ist. Es braucht einfach eine gewisse Zeit bis sich ein Fortschritt abzeichnet. Mach es dir trotzdem zur Gewohnheit, jeden Tag 30 Minuten zu meditieren.

Mit einem bisschen Übung wird es dir immer leichter fallen, den gewünschten Zustand der Ruhe, der Entspannung und der Fokussierung aufrecht zu halten.
Diese Zustände werden sich dann zunehmend auch auf deinen Alltag auswirken. Deine Aufmerksamkeitsspanne nimmt zu, genau so wie deine Fähigkeit dich zu fokussieren. Dein Selbstbewusstsein steigt und deine Wahrnehmung wird feiner.

Wissenschaftler haben sogar herausgefunden, dass durch Meditation die Bereiche im Gehirn, die für Aufmerksamkeit, Bewusstsein und Wahrnehmung ausgebaut werden sich stärken und das damit sogar die Gefahr an Depressionen zu erkranken, sinkt.

Langfristig führt Meditation zu Transformation deiner Wahrnehmung und damit deiner Realität. Sie bringt dir jede Menge gute Gefühle und inneren Frieden.

3) Lesen:

Lesen ist unablässig. Ich finde es erstaunlich, dass die einfache Handlung, ein Buch in die Hände zu nehmen in der heutigen Zeit schon fast etwas revolutionäres hat. Die richtigen Bücher trainieren deinen Geist, sie motivieren und inspirieren, ganz zu schweigen vom Wissen, dass du aufnimmst.

Du lernst wie die größten Menschen der Geschichte gedacht haben, wie sie die Welt wahrnahmen und wie sie Probleme lösten.
Mir ist es ein großes Rätsel, warum so viele Menschen einfach nicht mehr lesen. Ein Teil der Verantwortung schiebe ich natürlich auf die Konsumhaltung so vieler Menschen, ein weitere Grund könnte sein, dass viele den Wert der Information nicht erkennen, denn Bücher sind eigentlich recht günstig.

Die erfolgreichsten, einflussreichsten und intelligentesten Menschen verbringen Jahre ihres Lebens, um die besten Ideen die sie jemals hatten, in eine Buch zu verpacken, das du dann um 15€ kaufen kannst. Ich denke, viele erkennen nicht, dass Informationen im Wert von tausenden Euros in einem 10 Euro Softcover-Buch stecken können.

Mach es dir zur Gewohnheit jeden Tag eine festgelegte Zeit lang zu lesen. Ich selbst lese mindestens eine Stunde pro Tag. Die Gewohnheit ist hier so wichtig, denn das Lesen von Büchern will auch gelernt sein. Wenn du es nicht gewohnt bist zu lesen, dann wird dir am Anfang mit großer Sicherheit die Konzentration dazu fehlen. Nach ein paar Seiten wirst du müde werden oder die Gedanken schweifen ab. Aber das ist ganz normal. Genau wie beim Fitnesstraining braucht der Körper eine Zeit sich an die neue Belastung zu gewöhnen.

Zur Auswahl der Bücher: Lies Alles was dich interessiert. Gewöhne es dir allerdings an, schwierige Bücher zu lesen. Unser Gehirn ist wie ein Muskel, der durch das intellektuelle Gewicht von Büchern trainiert wird. Lies daher eher Biografien als Businessbücher (Ala “die 10 Erfolgsgeheimnisse von XY” oder “Erfolgreich als Business-Arschloch) sowie mehr Klassiker. Wenn du dir bei den ersten Seiten denkst: “Oh Gott, ich versteh nur einen Bruchteil von dem was der schreibt”, dann bist du auf dem richtigen Weg.

4) Kreative Arbeit:

Das kann alles Mögliche sein. Vom Gedichte schreiben, über das Spielen eines Instrumentes, bis hin zum Zeichnen oder Malen. Kreativität fordert und trainiert das Gehirn auf eine Art und Weise, die sonst nicht möglich ist. Ausserdem macht es einfach Spaß
neue Dinge aus dem Moment zu erschaffen. Es liegt eine ganz eigener Zauber in diesen Dingen, der schon fast der Meditation gleicht.

Allerdings ist die Lernkurve bei den meisten dieser Dinge sehr lang. Aber es lohnt sich.

5) Ernährung:

Dies ist ein Punkt, bei dem ich selbst immer wieder Probleme habe. Ich esse einfach gerne und was gut schmeckt ist oft nicht so sehr gesund. Eine Anleitung zu gesunder Ernährung ist ein ganz eigener Artikel. Ich möchte dir allerdings raten, dich mit dem Thema Ernährung auseinander zu setzen und selbst Experimente durchzuführen um zu sehen, was dir persönlich gut tut.

Ähnlich wie bei der Fitness, wirst du die Ergebnisse schnell wahrnehmen können. Mehr Energie, ein größeres Wohlbefinden und Vieles mehr. Bücher zu diesem Thema gibt es zu Hauf, versuche allerdings nicht zu sehr von Modeerscheinungen abgelenkt zu werden (sei es Low-Carb oder extremer Veganismus). Bücher die mir zu diesem Thema sehr geholfen haben sind:

The UltraMind Solution: The Simple Way to Defeat Depression, Overcome Anxiety, and Sharpen Your Mind von Mark Hyman (Link Amazon)

150 Healthiest Foods on Earth: The Surprising, Unbiased Truth About What You Should Eat and Why von Johnny Bowden (Link Amazon)

150 Healthiest 15-minute Recipes on Earth (Sehr geil! Schnelle, einfache UND gesunde Rezepte) von Johnny Bowden (Link Amazon)

Mahlzeit!

6)Finanzen und Buchhaltung:

Es gibt wenige Dinge, denen so viel Wert und Macht zugerechnet werden, wie dem Geld. Geld regiert die Welt. Erschreckend ist es daher, wie wenig Kontrolle die meisten über ihr eigenes Geld haben. Irgendwo kommt irgendwas rein, irgendwo wird irgendwas ausgegeben, und solange dabei nichts schief geht, ist alles gut. Sie schwimmen blind durchs Meer der Finanzen.

Die Gewohnheit, die ich dich bitte dir anzueignen, ist Buch zu führen. Das bedeutet, jeden Cent den du einnimmst und ausgibst, aufzuschreiben. Eine einfache Excel-Tabele ist dafür vollig ausreichend (Geheimtipp: Nutze Google Docs, einen kostenlosen Service für Textverarbeitung von Google.

Der Vorteil ist, du kannst von jedem Computer auf der Welt auf dein Zeug zugreifen). Mittlerweile gibt es auch unzählige Apps und Programme zu diesem Thema.

Vorteile der Buchführung:
Du findest die Löcher in deinen Ausgaben, also Dinge wo du Geld ausgibst, ohne es zu müssen oder wo dir nicht bewusst ist, wieviel du eigentlich ausgibst. Dies hilft um effektiver Entscheidungen treffen zu können und um deine Ausgaben zu optimieren. Zudem wirst du “bewusster” Geld ausgeben und weniger Sachen aus einem Affekt heraus kaufen. Wenn du in deinem Plan siehst, dass du im letzten Monat 80 € für Cafe-Latte`s ausgegeben hast, wirst du vielleicht gerne das Nächste mal darauf verzichten.

7) Sozialisierung:

Der Mensch ist ein soziales Wesen. Wenn dir der Kontakt zu Mitmenschen fehlt, dann ist das nicht gut. Ich merke selbst, gerade wenn ich an aufwendigen Projekten arbeite und dadurch für ein paar Tage keine fremden Menschen sehe, dass ich eine leichte Art von Paranoia und Stress entwickle.

Man neigt bei Isolation dazu, quasi im eigenen Kopf zu verschwinden. Mach es dir zur Gewohnheit, am Tag mindestens einmal unter Manschen zu gehen. Geh in der Stadt spazieren, triff dich mit Freunden auf eine Bier oder nimm wenn möglich Laptop und Arbeit mit in ein Café und arbeite mal von dort aus.

Mach es dir zusätzlich zur Gewohnheit, jeden Tag an deinen Kommunikationsfähigkeiten zu arbeiten. Konzentriere dich zum Beispiel an einem Tag besonders auf den Blickkontakt, spreche an einem anderen Tag eine gewissen Anzahl von fremden Personen an oder versuche jemanden durch eine Geschichte ein gutes Gefühl zu vermitteln.

8) Selbststudium:

Zu keiner Zeit war es so einfach an Wissen zu kommen. Das Internet macht es möglich, an Unmengen von Information zu kommen. Universitäten veröffentlichen ganze Kurse, es gibt Vorträge von unzähligen Experten der verschiedensten Gebieten und zahlreiche Podcasts und Videos zu allen möglichen Themen.

Langfristig gesehen hast du die Möglichkeit dir ein gewaltiges Wissen aufzubauen. Kurzfristig macht es Spaß sich mit dem unterschiedlichsten Sachen zu beschäftigen und den angeborenen Wissensdurst, den wir als Manschen haben, zu befriedigen.

9) Sprachen lernen:

Die Vorteile hierfür liegen auf der Hand. Egal wie alt du bist, so hast du doch noch einiges an Zeit die du auf diesem Planeten verbringst. Sprache verbindet und schafft Brücken zwischen verschiedenen Kulturen. Gerade wenn du gerne reist sollte dies Pflicht sein.

Der Nachteil am Sprachen lernen ist, es braucht Zeit. Der Fortschritt pro Tag ist eher verschwindend, was sich oft mal negativ auf die Motivation auswirkt. Je mehr du hier das Glück im Prozess findest um so besser.

Die Frage die sich jetzt stellt ist, welche Sprache und wie lernen ?
Bei der Frage, welche Sprache, hast du zwei Möglichkeiten, entweder du denkst wirtschaftlich und suchst dir eine Sprache mit einer großen Verteilung und vielen aktiven Anwendern aus (z.B Spanisch, Chinesisch, Russisch, Arabisch) oder du nimmst einfach ein Sprache die dir gefällt (oder natürlich eine Kombination aus beidem).

Egal wofür du dich entscheidest, die nächste Sprache die du lernst, wird dir leichter fallen. Sprachen lernen lernt man auch.

Die Frage “Wie denn”, ist schon etwas schwieriger. Hier ein paar Tips, die mir sehr geholfen haben:

1) Das Wichtigste ist mal wieder die Gewohnheit. Nimm dir eine feste Zeiteinheit pro Tag vor. Ich lerne im Moment 30 Minuten pro Tag.
2) Nutze den Multiple-Track Ansatz. Besorge dir so viele verschiedene Ressourcen wie nur möglich. Von schriftlichen Sprachkursen, Grammatik Training, Wortschatz Karteikarten, bis zu Touristensprachführern, Audio Programmen und “Schnell Lern Kursen” für Touristen (XY lernen in nur 30 Tagen). Zeug`s gibt es dazu zuhauf am Markt.

Sorge dafür, das du so schnell wie möglich auch “echtes” fremdsprachiges Zeug konsumierst, wie Zeitschriften, Radio oder Fernsehprogramme, auch wenn du am Anfang noch nicht viel verstehst.

Zusatz-Tipp: Versuche in deiner Hauptlernzeit, dich mehr auf deine Bücher und schriftlichen Kurse zu konzentrieren und nutze die Audio-Geschichten mit anderen Beschäftigungen, zum Beispiel beim Sport oder auf dem Weg zu Arbeit.

10) Führe eine “Todo” Liste und plane den nächsten Tag:

Was habe ich schon alles über Zeitmanagement gelesen. Es gibt unzählige Methoden und Tool`s auf dem Markt, aber letztendlich musst du dich irgendwann für etwas entscheiden, das dir mehr hilft, als es Kopfschmerzen bereitet. Wichtig finde ich bei einem System, das es einfach ist, je einfacher um so besser. Eine simple “TodoListe” mit “Cloudfunktion” (Ich selbst benutze Teuxdeux) und ein Kalender (von Google) sind ausreichend, wie ich finde.
Mach es dir zur Gewohnheit ALLES, jeden Termin und jede Tätigkeit aufzuschreiben, denn was im System steht, musst du dir nicht mehr merken.

Die zweite wichtige Gewohnheit ist es, deinen Tag schon im Vornherein zu planen. Entweder am Morgen oder schon am Abend davor. Auch hier musst du nicht übertreiben. Termine und zeitliche Verpflichtungen schreibst du in deinen Kalender und Aufgaben in deine “Todo” Liste. Fertig.Dann arbeite diese Liste einfach ab, beginnend mit den wichtigsten und den unliebsamsten Aufgaben.

Diese zwei Dinge werden deine Produktivität ohne großen Aufwand und Kopfschmerzen, drastisch erhöhen.

11) Journaling:

Führe ein Tagebuch. Aber nicht so eines wie in der Grundschule, dem du irgendwelchen Blödsinn anvertraust, sondern eines das dich unterstützt. Mach`s wie Leonardo DaVinci.
Das Ziel und die Aufgabe dieses Tagebuches sollte sein, dir einen Platz zur Verfügung zu stellen, in dem du deine Gedanken und Ideen aufschreiben kannst und dann quasi schriftlich darüber nachdenkst.

Außerdem sollte dieses Buch auch ein Ort sein, in dem du dir Notizen machst und interessante Ideen aus Büchern und Videos aufschreibst und somit eine weitere Erinnerungsstütze hast.
Letztendlich sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. Schreibe deine Ideen auf, notiere Erlebnisse und Zitate, zeichne oder schreibe kleine Gedichte, egal.

Wichtig ist es, das du lernst, dir schriftlich Gedanken zu machen. Damit klärst du deinen Geist, denn Probleme im Kopf neigen dazu sich im Kreis zu drehen.Du lernst dabei eine
Meta- Position einzunehmen (also rational, logisch und unemotional über einen Gedanken nachzudenken)

Ein paar Worte zur Umsetzung:

Mach als erstes eine Bestandsaufnahme. Einige dieser Gewohnheiten hast du bestimmt bereits in deinen Alltag integriert. Finde heraus welche das sind und vielleicht gibt es sogar ein paar Dinge, die du optimieren kannst.

Als Nächstes such dir die Dinge heraus, die du in deinen Alltag integrieren möchtest. Ich empfehle nicht mit allen Dingen gleichzeitig zu beginnen. Besser sind ein oder zwei neue Gewohnheiten pro Woche.

Als erstes überlege dir, wie viel Zeit du pro Gewohnheit investieren möchtest. Denke daran, das die Gewohnheit wichtiger ist als die Zeit selbst. Das bedeutet das 10 Minuten pro Tag besser beim Starten sind, als eine Stunde. Wenn die Gewohnheit integriert ist, dann kannst du die Zeit immer noch verlängern.

Lasse diese Gewohnheiten an Tagen an denen du nicht so viel Zeit hast trotzdem nicht schleifen, mach zur Not nur 5 Min. pro Gewohnheit. Das ist alle mal besser als sie ganz sausen zu lassen.

Über Entspannung und Ruhephasen:

Diese Dinge umzusetzen macht Spaß, braucht allerdings einiges an Energie. Ausserdem muss das Wissen integriert werden, und dazu braucht dein Gehirn Erholung durch Schlaf. Stelle sicher, das du genug Schlaf bekommst und dich ordentlich erholst. Ich halte es für keine gute Idee am Schlaf zu sparen. Du gewinnst zwar Zeit, allerdings sinkt die Qualität und deine Energie gewaltig.

Wie viel ist genügend Schlaf? Im Durchschnitt werden ca. 8 Stunden angegeben, und die wirst du auch brauchen bei der Menge an Dingen die du tust. Versuche aber trotzdem deine persönliche Schlafzeit herauszufinden.

Mach dazu dein Zimmer so dunkel und so geräuscharm wie möglich (verwende zur Not Oropax und eine Schlafbrille). Schalte deinen Wecker aus und schlafe so lange bis du völlig von alleine aufwachst. Es kann sein das du die ersten Nächte 12 Stunden lang schläfst, später jedoch wird sich deine Schlafenszeit bei ca. 8 Stunden einpendeln. Dann hattest du noch etwas an Schlaf aufzuholen.

Tip`s für einen besseren Schlaf:

  • Mach dein Schlafzimmer möglichst leise und dunkel.
  • Investiere in eine gute Matratze und Polster.
  • Lüfte das Zimmer vor dem Schlafen.
  • Schlafe eher in einem kühlen Zimmer.
  • Mach vor dem Schlafengehen etwas Gymnastik aber keinen Sport mehr.
  • Versuche in den zwei Stunden vor dem Schlafen nichts mehr zu essen.
  • Nimm vor dem Schlafen nicht mehr zu viel Information auf (schau vor allem kein Fernsehen). Lasse dein Hirn entspannen. Meditiere vor dem Schlafengehen.

Schlussworte:

Diese Dinge zu tun, ist ein langfristiges Projekt. Die Vorteile die sich dadurch ergeben werden, sind gewaltig. Trotzdem wirst du vom Weg abkommen und einzelne Gewohnheiten schleifen lassen oder ganz aufgeben. Das ist normal. Erinnere dich immer daran, dass du dein Leben in jedem Augenblick deines Lebens verändern kannst und du kannst jeden Tag mit diesen Gewohnheiten wieder anfangen. Du wirst nur stärker ins Spiel zurückkehren.

Denk aber auch daran, das du sterben wirst und das am Ende alle Bemühungen nichts sind. Dies sollte dich daran erinnern das diese Dinge zu tun,Spaß machen sollen und dein Leben bereichern sollen. Sie sollen keine Last sein sondern im Gegenteil, sie sollen dich heben aus dem Sumpf in denen so viele Menschen stecken.
Denke daher immer an die Worte den Milliardärs Sir, Richard Branson:

“If you don’t enjoy it, don’t do it”
Autor Max Baudasch Google+

Comments

  1. Hey Max,

    der Artikel gefällt mir gut. Ich habe gemerkt, dass Einfachheit wirklich der Schlüssel zum Erfolg ist für mich. Also lieber weniger Sachen tun – aber diese dann richtig. Wenn du das alles jeden Tag schaffst: Respekt! =)

    Liebe Grüße,

    Ben

    • maxbaudasch says:

      Servus Ben
      Danke :) Und nein alle in einen Tag zu schaffen ist schwierig … Aber es geht mehr um ein Ideal dem man sich annähern kann ohne das es langweilig wird … Ausserdem gibt es Gewohnheiten die ich wichtiger finde als andere … zB finde ich das Meditieren und lesen langfristig wichtiger ist als zB eine neue Sprache lernen …
      Cheers
      Max

  2. Joana Arifi says:

    Hallo Max,

    finde deine Tipps extrem gut! Inspiriert und macht nachdenklich, genau nach sowas habe ich gesucht! Danke! :)

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